Monatsarchiv für Dezember 2009

Fonds: MK VARIOZINS – ISIN DE0008488032 – WKN 848803 – steht in der Stiftung Warentest

Donnerstag, den 31. Dezember 2009

Der MK VARIOZINS war in der letzten Ausgabe der Stiftung Warentest bzw. in der Finanztest gestanden. Scheinbar handelt es sich bei diesem Fonds um einen Top-Fonds. Der MK VARIOZINShatte in den letzten 12 Monaten eine Wertentwicklung von +4,09% (Stand: 30.11.2009). Der Fonds wurde am 19.11.1990 aufgelegt. Nach unserer Information handelt es sich um einen Fonds der thesaurierend ist. Genaue Infomationen zur Kursentwicklung bzw. zum Chart des MK VARIOZINS finden Sie unter Kursentwicklung.

Sie können diesen Investmentfonds über fit4fonds kaufen. Wir stellen als kostenlose Depotbank die comdirect bank und die DAB bank zur Verfügung. Neben diesen beiden Vollbanken bieten wir als günstige Depotbank auch die Fondsdepot Bank, die Frankfurter Fondsbank oder die ebase an. Prüfen Sie bei welcher Depotbank Sie den MK VARIOZINS kaufen können. Übrigens: bei der Fondsdepot Bank, der Frankfurter Fondsbank und der ebase erstatten wir ab einem Depotvolumen von 25.000 Euro (Stichtag: 30.11. des Jahres) die Depotgebühr.

 
Der Fonds wird von der KAG mit folgendem Anlageziel beschrieben:
Der Fonds erwirbt grundsätzlich auf EUR lautende festverzinsliche Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von höchstens 2 Jahren. Bis zu 49% des Fondsvermögens können in Bankguthaben und Geldmarktpapieren gehalten werden. Papiere in Fremdwährungen werden kursgesichert.
 
Weitere Wertentwicklungen des Fonds pro Jahr:
1 Jahr +4,09%, 2 Jahre +2,81%, 3 Jahre +2,97%, 5 Jahre +2,54% (Stand: 30.11.2009)
Weitere Informationen zum Fonds:
Stammdaten
Kursentwicklung
Risikodaten
Zusammensetzung
Rabatt & Abwicklung
Infos

Der MK VARIOZINS ist bei der Fondsdepot Bank, der Frankfurter Fondsbank und der ebase als VL-Fonds nicht möglich.

Haben Sie Interesse an diesem Fonds?
Rufen Sie uns einfach kostenlos unter 0800 – 0953550 aus dem deutschen Festnetz an.
Aus allen anderen Telefonnetzen (Ausland & Mobil) erreichen Sie uns unter 09521 – 953550. 

DER-FONDS-Crashtest: Aberdeen Global Emerging Markets ist der beste Schwellenländerfonds

Mittwoch, den 30. Dezember 2009

Schwellenländerfonds gehören in jedes langfristig aufgestellte Depot – seit Jahren erntet wohl kaum eine Aussage unter
Investmentexperten weniger Widerspruch als diese. DER FONDS präsentiert fünf Top-Angebote aus der Kategorie Emerging-Markets-Fonds.

Schwellenländeraktien – warum sie jetzt interessant sind

Analysiert von Devan Kaloo, Manager des Aberdeen Global Emerging Markets:

Schwellenländeraktien haben sich von ihrem Tief im Oktober 2008 bereits deutlich erholt. Bis zu ihrem einstigen Hoch im Oktober 2007 ist es aber noch ein weiter Weg. Ob dieser ähnlich geradlinig verläuft wie in den vergangenen Monaten oder in den Jahren 2003 bis 2007, lässt sich natürlich nur schwer prognostizieren.

Langfristig spielt das jedoch kaum eine Rolle, denn die Länder in Asien, Lateinamerika, Osteuropa und auch Afrika haben immer noch enormes Potenzial: Sie stellen 85 Prozent der Weltbevölkerung, erwirtschaften rund 50 Prozent des globalen Sozialprodukts und zeichnen mittlerweile für mehr als 60 Prozent des Wirtschaftswachstums verantwortlich.

Trotzdem beträgt ihr Anteil an der Börsenkapitalisierung gerade einmal 9 Prozent. Das wird in zehn Jahren ganz anders aussehen, und deshalb ist für vorausschauende Anleger jeder Tag der richtige Tag zum Einstieg.

DER-FONDS-Crashtest

DER FONDS hat sämtliche globalen Schwellenländerfonds nach einem in Deutschland bislang einzigartigen Verfahren geprüft. In die Endrunde kamen alle Angebote, die Ende November 2009 mindestens drei Jahre alt und 10 Millionen Euro schwer waren.

Im Performance- Vergleich ging es darum, über verschiedene Zeiträume besser abzuschneiden als der Gruppendurchschnitt. Im Stresstest punkteten jene Fonds, die wenig schwankten und die Verluste auch in extremen Turbulenzen moderat hielten.

Der Rating-Vergleich schließlich bündelte die Noten der führenden Ratingagenturen. Die einzelnen Teilergebnisse flossen zu je einem Drittel in das Gesamtergebnis ein. Nähere Details zum Crashtest finden Sie hier.

And the Winner is: Aberdeen Global Emerging Markets (WKN 769088)

""Ein Plus von 86,5 Prozent erzielte der Schwellenländerindex MSCI Emerging Markets in den vergangenen fünf Jahren – trotz Finanzkrise. Ein Ergebnis, das alle fünf Siegerfonds überbieten, und das auch in den einzelnen Zwölf-Monats-Abschnitten mit teilweise erstaunlicher Konstanz.

So belegt der Vitruvius Emerging Markets (WKN 164362) im Performance-Teil des Crashtests Rang 3, der Capital Emerging Markets (WKN 973709) Rang 4 und der Aberdeen Global Emerging Markets Rang 6.

""Gesamtsieger Aberdeen liegt auch im Stresstest (Rang 2 hinter dem Comgest Magellan) und im Rating-Vergleich (Rang 3) ganz weit vorn und schaffte so den Sprung an die Spitze. Aberdeen-Manager Devan Kaloo kann auf einen Stab von 37 Mitarbeitern an fünf Standorten zurückgreifen.

Einer von Kaloos Grundsätzen: Er nimmt kein Unternehmen auf, das nicht zuvor Mitarbeiter seines Teams vor Ort besucht und eingehend analysiert haben. In der Regel besteht das Portfolio aus rund 60 Aktien, deren Länderoder Branchenzugehörigkeit nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt.

Zu den aktuell größten Positionen gehören China Mobile, Samsung und Petroleo Brasileiro.

In Verbindung stehende Nachrichten:

Vorstandswechsel bei R+V Versicherung

Dienstag, den 22. Dezember 2009

Personalwechsel an der Konzernspitze sowie in den Vorstandsetagen mehrerer Tochtergesellschaften vermeldet die R+V Versicherung AG.

Im Holding-Vorstand übernimmt Norbert Rollinger (45) zum 1. Januar 2010 die Verantwortung für das gesamte Kompositversicherungsgeschäft der R+V Gruppe. Damit folgt er auf Bernhard Meyer (59), der in den Ruhestand geht.

Meyer gehört bereits seit 1991 dem R+V-Vorstand an. Bevor er die Zuständigkeit für die Kompositversicherung übernahm, zeichnete er für den Vertrieb aller R+V-Gesellschaften verantwortlich. Sein Nachfolger Rollinger wechselte im April 2009 in den R+V-Vorstand. Davor war er als Vorstandsmitglied bei Generali Versicherungen und der Volksfürsorge Versicherungsgruppe tätig.

Gesellschaften der Kravag-Gruppe ersetzen Tassilo Sigg durch Michael Busch und Edgar Martin

Die R+V-Töchter Kravag-Sach, Kravag-Allgemeine und Kravag-Logistik ersetzen den Vorstand Tassilo Sigg durch Michael Busch. Bei der Kravag-Holding AG übernimmt Edgar Martin das Vorstandsmandat von Sigg.

Der 65-jährige Sigg scheidet Ende 2009 aus den Vorständen aller Kravag Gesellschaften mit Ausnahme der Kravag-Sach aus. Dort endet seine Amtszeit Ende 2010.

Sein Nachfolger Busch ist derzeit Bereichsleiter im Firmenkundengeschäft und Vorstandsmitglied der R+V-Gruppe. Martin gehört dem Vorstand der übrigen Kravag-Gesellschaften an. Zudem hat er die Position des Bereichsleiters Kraftfahrt Betrieb bei der R+V Allgemeine Versicherung AG inne.

In Verbindung stehende Nachrichten:

RAM Dynamisch – ISIN LU0093746393 – WKN 988728 – Kursentwicklung des Fonds

Dienstag, den 22. Dezember 2009

Der RAM Dynamisch ist ein Fonds der in der Kategorie Dachfonds überwiegend Aktienfonds anlegt. Mit 4,99 % Ausgabeaufschlag und 1,75 % hat der RAM Dynamisch eine normale Gebührenstruktur. Der am 06.01.1999 aufgelege Fonds wird von Gruppe Advised Portfolio gemanagt, der Fonds ist thesaurierend. Das Fondsmanagement verfolgt folgendes Anlageziel: Ziel der Anlagepolitik des Fonds ist es, langfristig ein positives Anlageergebnis zu erzielen (Total Return). Für den Fonds werden vorwiegend Anteile an Aktienfonds erworben. Es können auch Anlagen in Exchange Traded Funds (ETF) sowie richtlinienkonforme Sondervermögen mit sonstigem Anlagehorizont getätigt werden. Je nach Einschätzung der Marktlage kann das Fondsvermögen auch vollständig in Rentenfonds, geldmarktnahen Fonds, Währungsfonds, Exchange Traded Funds (ETF) und Fonds auf Finanzindizes angelegt werden.

Weitere Links zum Fonds: Stammdaten, Kursentwicklung, Risiko, Zusammensetzung, Rabatt & Abwicklung, Infos.

Dieser Fonds wird mit 100% rabattiert, Sie zahlen also keinen Ausgabeaufschlag. Eröffnen Sie noch heute Ihr neues Depot über fit4fonds.de. Vergleichen Sie mit dem Depotstellenvergleich alle vermittlebaren Depotbanken und suchen Sie sich die Beste aus. Im Menüpunkt “Der Ablauf” können Sie lesen wie eine Depoteröffnung über einen Fondsdiscounter funktioniert. Möchten Sie mehr über Fondsdiscount wissen? Klicken Sie einfach hier: Fondsdiscount.

Kursentwicklung des RAM Dynamisch pro Jahr: 1 Monat +1,11%, 6 Monate +9,19%, 1 Jahr +18,73%, 2 Jahre +6,02%, 3 Jahre +6,93%, 5 Jahre +10,14% (Stand: 30.11.2009)

Sie sparen sich bei einer Anlagesumme von z. B. 30.000 Euro ganze 1.497,00 Euro Ausgabeaufschlag. Weitere Informationen zum Fondskauf mit Fondsdiscount finden Sie unter Rabatt & Abwicklung.

Die besten Fonds in den letzten 12 Monaten (gleiche Kategorie):
E+S Erfolgs-Invest
+54,68%
AXA PORTFOLIO 3
+48,34%
BWI-FondsPortf.Rohstoffe&Ressourcen
+37,74%
Malachit Emerging Markets Plus
+31,55%
ComfortInvest Chance
+30,20%
Stand: 30.11.2009

Der RAM Dynamisch ist bei der Fondsdepot Bank, der Frankfurter Fondsbank und der ebase als VL-Fonds nicht möglich.

Weitere interessante Links: Fondsdaten, Fondscheck, Fondskategorien, Anlageselektierung, Fondsgesellschaften, Fondsbewertung, Fondsvergleich, Depot eröffnen, Vorteilsvergleich, Depotstellenvergleich, Der Ablauf, Fondsdiscount, Unsere Presse, fit4fonds – NFS, Abgeltungsteuer, Fragen zur Abgeltungsteuer

Drei Banken in einem Boot: Neue ETF-Plattform gestartet

Montag, den 21. Dezember 2009

Der Londoner Anbieter von börsengehandelten Produkten, ETFSecurities (ETFS) hat die neue ETF-Plattform ETF Exchange (ETFX) gegründet. Dafür hat er sich drei gewichtige Partner gesucht.

Künftig will ETFS seine börsengehandelten Rohstoffzertifikate (Exchange Traded Commodities, ETC) und Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETF) über ETFX auflegen. ETFX versteht sich jedoch nicht als eigene Börse. Die Produkte werden nach wie vor an der Deutschen Börse, der London Stock Exchange, Euronext Amsterdam, Borsa Italiana und Irish Stock Exchange.

Als Kooperationspartner hat ETFS zunächst die Großbanken Bank of America Merrill Lynch, Citigroup und Rabobank verpflichtet. Sie stehen unter anderem als Vertriebspartner und Swap-Anbieter zur Verfügung. Letzteres ist dazu nötig, um die gewünschte Indexentwicklung in den ETF zu bekommen. Das passiert über ein Tauschgeschäft, den Swap. Während die meisten ETFs lediglich einen Swap-Partner haben, sind es bei ETFS somit gleich drei. Das soll das Risiko mindern, dass ein Swap-Partner seine Schuld einmal nicht erfüllen kann.

In Verbindung stehende Nachrichten:

Fonds ohne Ausgabeaufschlag – der Oppenheim Portfolio E – ISIN DE0008471301 – WKN 847130

Montag, den 21. Dezember 2009
Fonds ohne Ausgabeaufschlag – das geht eigentlich ganz einfach. Sie können beispielsweise prüfen, ob der Oppenheim Portfolio E der richtige Fonds für Sie ist. Auf der Webseite www.fit4fonds.de werden Ihnen sämtliche Fonds angeboten, unter anderem auch der Oppenheim Portfolio E. Alternativen zu diesem Fonds können Sie auf diese Webseite auch ganz einfach finden.

Kurze Infos zum Fonds:
Der Oppenheim Portfolio E wurde am 01.09.1971 aufgelegt und ist ausschüttend. Die Anteile des Fonds werden mit 3,00 % Ausgabeaufschlag ausgegeben. Der in der Kategorie Mischfonds Aktien+Anleihen/Welt anlegende Fonds hat 0,50 % Verwaltungsgebühr pro Jahr. Die Anteile werden in Euro angeboten, aufgelegt wurde der Fonds in Deutschland
Performance in der Vergangenheit: 1Monat: +1,03%, 6 Monate: +10,34%, 1 Jahr: +13,95%, 2 Jahre: -0,83%, 3 Jahre: +0,47%, 5 Jahre: +3,41% (Stand: 30.11.2009, alle Angaben pro Jahr]
Die besten Fonds in den letzten 12 Monaten (gleiche Kategorie):
Crocodile Capital 1 Global Focus A
+145,94%
StarCapPlus – Huber Strategy 1 A
+45,42%
Universal Megatrends MF
+40,53%
FvS Strategie Multiple Opportunities R
+39,71%
NOAH-Mix OP
+39,38%
Stand: 30.11.2009

Wichtige Links zum Fonds: Stammdaten, Kursentwicklung, Risiko, Zusammensetzung, Rabatt & Abwicklung, Infos

Der Oppenheim Portfolio E ist bei der Fondsdepot Bank, der Frankfurter Fondsbank und der ebase als VL-Fonds nicht möglich.
 
Weitere Information unter unserer kostenlosen Serviceline: 0800 – 0953550

ISIN DE0009770370 – WKN 977037 – Postbank TriSelect – günstiges Depot mit Fondsdiscount

Freitag, den 18. Dezember 2009
Kennen Sie den Postbank TriSelect - ISIN DE0009770370 – WKN 977037? Diesen Fonds können Sie über fit4fonds ganz einfach kaufen. Nutzen Sie am besten ein kostenloses Depot und sparen Sie sich den Ausgabeaufschlag. Dieser Fonds wird mit 100% rabattiert, Sie zahlen also keinen Ausgabeaufschlag. Schauen Sie einfach in den Bereich Rabatt & Abwicklung und vergleichen Sie die Anlagemöglichkeiten des Fonds. Wir bieten Ihnen die auch für weitere Fonds Fondsvermittlung mit 100 % Rabatt an.

Beispielsweise zahlen Sie bei der Frankfurter Fondsbank nur 0,25% des Depotewertes als Depotgebühr, jedoch mindestens 12 Euro und maximal 40 Euro pro Jahr. Ab 25.000 Euro Depotwert (Stichtag ist der 30.11. des Jahres) erstattet Ihnen fit4fonds diese Gebühr. Demnach können Sie bei der Frankfurter Fondsbank ein kostenloses Depot führen.

Der Fonds hat folgenden Anlagebereich:
Mischfonds Aktien+Anleihen/Europa

Der Fonds hat folgende Kurzbeschreibung:
Der Fonds ist ein Gemischtes Wertpapier- und Grundstücks-Sondervermögen. Das Fondsmanagement investiert zu 40% in festverzinsliche Euro-Wertpapiere sowie zu je 30% in europäische Aktien und Immobilienfonds. Mit diesem Konzept zielt der Fonds auf ein risikokontrolliertes Wachstum.

Weitere Informationen zum Fonds:
Stammdaten
Kursentwicklung
Risikodaten
Zusammensetzung
Rabatt & Abwicklung
Infos
Die besten Fonds in den letzten 12 Monaten (gleiche Kategorie):
UBS (Lux) Key Sel. Glob. Europe CHF B
+31,39%
Deka DiscountStrategie 2013
+30,06%
UBS (Lux) Key Sel. Glob. Europe EUR B
+28,61%
HYPOSWISS (LUX) DANUBE TIGER
+25,98%
Warburg-Trend Allocation Plus
+25,50%
Stand: 30.11.2009

Der Postbank TriSelect ist bei der Fondsdepot Bank, der Frankfurter Fondsbank und der ebase als VL-Fonds nicht möglich.

Weitere Informationen zum Fondsdiscount erhalten Sie unter
der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 0953550.

Schiffskreuzfahrten: "Verdoppelung der Passagierzahl bis 2018"

Donnerstag, den 17. Dezember 2009

Während die Stimmung bei Handelschiffen und ihren Fondsanlegern trübe ist, kann die Kreuzfahrtbranche hierzulande auch in der Wirtschaftskrise weiter zulegen. Helge H. Grammerstorf, Branchenexperte und Inhaber der Beratungsfirma Sea Consult, über die Hintergründe.

DAS INVESTMENT.com: Die Zahl deutscher Hochseekreuzfahrt-Passagiere hat sich seit 2002 um mehr als 100 Prozent gesteigert, im vergangenen Jahr waren es über 900.000. Wie sieht es für 2009 aus?

Helge H. Grammerstorf: Möglicherweise wird die Eine-Million-Marke bereits in diesem Jahr geknackt sein, spätestens aber 2010. Und der positive Trend wird sich wohl fortsetzen: 2018 dürften zwei Millionen deutsche Urlauber jährlich auf Hochseeschiffen eine Reise antreten. Interessant ist der internationale Vergleich: Insgesamt verzeichneten wir im Jahr 2008 weltweit rund 15,9 Millionen Passagiere. Davon stammten etwa 10,4 Millionen aus den USA und 4,4 aus Europa, die restlichen 1,1 Millionen vorrangig aus dem asiatischen Raum. Der deutsche Markt spielt daher bisher noch eine relativ kleine, aber für die Zukunft immer bedeutendere Rolle in der Kreuzfahrt. Nicht umsonst entdecken die internationalen Anbieter den deutschen Markt und lassen zum Beispiel ihre Schiffe hier taufen, um besondere Aufmerksamkeit zu bekommen.

DAS INVESTMENT.com: Woher kommt denn die neue Lust am Schiff?

Grammerstorf: Immer mehr Urlauber sehen Schiffsreisen als Alternative zur Hotelbuchung. Die Kreuzfahrt vereint in erster Linie die Annehmlichkeiten eines qualitativ hochwertigen Hotels mit der Möglichkeit, verschiedene Ziele äußerst komfortabel zu bereisen. Das klassisch traditionelle Produkt Kreuzfahrt wurde unter anderem durch die Einführung von Clubschiffen um eine legere, aktive Urlaubsform mit einem vielseitigen An-Bord-Angebot erweitert. Hinzu kommt, dass erst rund ein Prozent aller deutschen Urlaubsreisenden das Erlebnis auf See für sich entdeckten. Es besteht daher großes Potenzial.

DAS INVESTMENT.com: Dieses Potenzial dürfte wohl parallel zur demografischen Entwicklung in Deutschland zu sehen sein, wenn man sich das Durchschnittsalter bei Kreuzfahrten anschaut.

Grammerstorf:  Ganz klar sind die Hauptzielgruppen für Kreuzfahrten die so genannten "Best Ager". Im Hochseemarkt liegt das durchschnittliche Passagieralter bei 49 Jahren, im Flusskreuzfahrtmarkt bei 58 Jahren. Betrachtet man den Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland, ist erkennbar, dass die am stärksten vertretene Bevölkerungsgruppe am Beginn der Hauptzielgruppe für Kreuzfahrten steht und somit im Laufe der kommenden Jahrzehnte die Nachfrage maßgeblich beeinflussen wird.

 

DAS INVESTMENT.com: Damit scheint aber das Ziel verfehlt, Kreuzfahrten auch bei jüngeren Urlaubern zu etablieren.

Grammerstorf: Die Kreuzfahrt entwickelt sich zu einer Urlaubsform, die mit verschiedenen Konzepten junge genauso wie ältere Gäste anspricht. Dennoch ist es wichtig, die Generation um die 50 nicht aus den Augen zu verlieren, da es sich dabei um einen stark wachsenden Bevölkerungsanteil mit hoher Kaufkraft und viel verfügbarer Zeit zum Reisen handelt. Außerdem sind die "Alten" heutzutage körperlich fitter und deutlich mobiler, was ebenfalls beste Voraussetzungen fürs Reisen darstellt.

DAS INVESTMENT.com: Was lassen sich deutsche Urlauber eine Kreuzfahrt kosten?

Grammerstorf: Im Hochseebereich knapp 2.000 Euro – die durchschnittliche Tagesrate liegt bei 200 Euro pro Tag, die Reisen dauern im Schnitt rund 9 Tage. Im Flusskreuzfahrt-Sektor liegt der durchschnittliche Tagespreis knapp 25 Prozent darunter, dort dauern die Reisen im Schnitt gut eine Woche. Im Jahr 2008 erzielte der deutsche Hochseekreuzfahrt-Bereich zirka 1,7 Milliarden Euro Umsatz, bei den Flusskreuzfahrten waren es 443 Millionen Euro.

DAS INVESTMENT.com: Spielen Rabattaktionen eine Rolle?

Grammerstorf: In den unteren bis mittleren Preiskategorien ja. Es gibt gegenwärtig diverse  Aktionen der Anbieter. Doch zeigen vor allem die Reisen des Luxussegments, ab 500 bis 1.000 Euro Tagesrate pro Person die stabilste Entwicklung. Das liegt auch an den Unterschieden, die der deutsche Kreuzfahrtmarkt beispielsweise gegenüber dem US-amerikanischen aufweist. Deutsche legen mehrheitlich Wert auf Exklusivität – ultragroße Schiffe, wie zum Beispiel die "Oasis of the Seas", die Platz für 5.400 Reisende bietet, sind eher für die US-Klientel attraktiv. Auffällig ist aber, dass sich auch hierzulande die Kunden immer später für die Buchung einer Reise entscheiden, eine Entwicklung, die auf allen großen Märkten erkennbar ist. Grundsätzlich ist aber ein aufwärtsgehender Trend erkennbar. Während insbesondere das erste Quartal diesen Jahres eher rückläufige Buchungszahlen aufweist, so zieht das Geschäft nun deutlich an.

DAS INVESTMENT.com: Kommen angesichts des Booms in der nächsten Zeit größere Kapazitäten an den Markt?

Grammerstorf: Bis 2012 wächst das Angebot moderat. Bis dahin sind weltweit  32 Hochsee-Kreuzfahrtschiffe in Bestellung, was einem Zuwachs bei den Passagierkapazitäten von  17 Prozent oder rund  67.500 Betten entspricht. Seit fünf Jahren wurden kaum kleinere und mittlere Hochsee-Kreuzfahrtschiffe gebaut, von den bis 2012 an den Markt kommenden Neubauten sind lediglich gut ein Viertel in der Größenklasse bis zu 750 Passagieren. Das Angebot insbesondere im Hochseebereich wird nach 2012 allerdings stark wachsen. Die Auswirkungen von Wirtschaftskrisen und Ereignissen wie 9/11 sind im Orderbuch immer um rund zwei Jahre verzögert sichtbar. Ab 2013 dürften deshalb die Ablieferungen von neuen Schiffen wieder zunehmen.

DAS INVESTMENT.com: Und im Binnenbereich?

Grammerstorf: Die europäische Flusskreuzfahrtflotte besteht gegemnwärtig aus  210 Schiffen, ihre Zahl wird nach bisherigem Kenntnisstand bis 2012 auf 223 steigen, was einem Kapazitätszuwachs von rund 2.260 Betten gleichkommt.

Mehr Informationen zu Sea Consult hier

In Verbindung stehende Nachrichten:

BBBank Kontinuität Union – ISIN DE0005314231 – WKN 531423 – bester Fonds mit Rabatt

Donnerstag, den 17. Dezember 2009

Der BBBank Kontinuität Union mit der ISIN DE0005314231 bzw. WKN 531423 ist ein Fonds, der näher betrachtet werden sollte. Der Fonds hat folgendes Anlageziel: Das Fondsmanagement investiert je nach aktueller Marktlage 10 bis 20 % in Aktienfonds, die ihre Mittel weltweit in Aktien führender Top-Unternehmen anlegen. Rund 50 bis 70 % des Fondsvermögens werden in Rentenfonds investiert, die ihre Mittel überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere anlegen, die auf Euro lauten und durch andere internationale Rentenanlagen ergänzt werden können. Maximal 30 % können in ausgewählte offene Immobilienfonds angelegt werden.

So können Sie den Fonds erwerben:
Schauen Sie einfach in den Bereich Rabatt & Abwicklung und vergleichen Sie die Anlagemöglichkeiten des Fonds. Den Fonds können Sie über fit4fonds ganz einfach kaufen. Nutzen Sie am besten ein kostenloses Depot und sparen Sie sich den Ausgabeaufschlag. Dieser Fonds wird mit 50 %% rabattiert, Sie zahlen also weniger Ausgabeaufschlag. Sie sparen sich bei einer Anlagesumme von z. B. 30.000 Euro ganze 300,00 Euro Ausgabeaufschlag. Weitere Informationen zum Fondskauf mit Fondsdiscount finden Sie unter Rabatt & Abwicklung.

Die günstigsten Depotbanken für den BBBank Kontinuität Union könnte sein: Fondsdepot Bank, Frankfurter Fondsbank oder die ebase. Diese Depotbanken verlangen bei einem Kauf oder Verkauf keine Transaktionsgebühr. Ausserdem erstattet fit4fonds ab 25.000 Euro Depotwert die eigentlich anfallende Depotgebühr. Weitere Informationen zur Depoteröffnung und zum Rabatt finden Sie unter Rabatt & Abwicklung.

Der Fonds ist eingruppiert in Kategorie:
Dachfonds überwiegend Rentenfonds

Weitere Informationen zum Fonds:
Stammdaten
Kursentwicklung
Risikodaten
Zusammensetzung
Rabatt & Abwicklung
Infos
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Der BBBank Kontinuität Union ist bei der Fondsdepot Bank, der Frankfurter Fondsbank und der ebase als VL-Fonds nicht möglich.

Sieben Fernseher: Gerichtsvollzieher bei MEG-Gründer

Mittwoch, den 16. Dezember 2009

Der frühere MEG-Chef Mehmet Göker hat Besuch vom Gerichtsvollzieher bekommen. Göker ist derzeit in der Türkei und zeigte sich wenig überrascht.

Der "Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen" (HNA) zufolge haben Möbelpacker und Gerichtsvollzieher Privatgegenstände des MEG-Gründers aus dessen Haus bei Kassel gepfändet. Dabei soll es sich um sieben Fernseher, drei DVD-Spieler und ein Gemälde handeln. Göker ist derzeit in der Türkei und zeigte sich gegenüber der HNA nicht überrascht.

Er sei optimistisch, die Sachen bald wieder zu bekommen, sagte Göker der Zeitung. Das könnte schon Anfang Februar der Fall sein. Dann nämlich, so Göker, könne eine Gläubigerversammlung stattfinden, auf der er seine Gläubiger finanziell befriedigen werde, betonte der ehemalige MEG-Chef.

Insolvenzverwalter Fritz Westhelle sagte der HNA, dass ein Termin für die Gläubigerversammlung noch keinesfalls feststehe. Eine Gläubigerversammlung sei Voraussetzung dafür, dass es überhaupt eine Einigung geben könnte. Wann sie stattfinde, bestimme letzten Endes das Amtsgericht.

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